Airbus DS EBS vergibt Preise an hervorragende Hochschulabsolventen
Zum vierzehnten Mal verliehener Forschungspreis "Argus" im Bereich der Kommunikations- und Hochfrequenztechnik
Ulm, 5. Oktober 2016 - Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen hat Airbus DS Electronics and Border Security (EBS) zum vierzehnten Mal den mit jeweils 1.500 Euro dotierten Forschungspreis "Argus" für herausragende Master- und Diplomarbeiten junger Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik, Radartechnik und Hochfrequenztechnik vergeben. Technologische und methodische Innovationen sind für das Ulmer Unternehmen und seine Sensorsysteme, die in der Flugsicherung und -aufklärung sowie zum Schutz von Fahrzeugen und Liegenschaften eingesetzt werden, von großer Bedeutung.
"Der technologische und wissenschaftliche Fortschritt in den Bereichen Elektronik und Schaltungstechnik sorgt dafür, dass Hochfrequenz- und Digitaltechnologien immer stärker zusammenwachsen, um integrierte und kompakte Lösungen zu schaffen, die in Zukunft zu multifunktionalen Systemen führen", sagt Dr. Hans Brugger, Leiter der Hardwareentwicklung bei Airbus DS EBS. "Deshalb ist die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung für uns als Hightech-Unternehmen von grundlegender Bedeutung." Christian Knop, Personalleiter am Standort Ulm, betonte, dass Initiativen wie "Argus" Hochschulabsolventen wertvolle Kontakte zur Wirtschaft und damit interessante Karrierechancen böten.
Die Preise wurden im Rahmen des jährlich stattfindenden Professorentags bei Airbus DS am Standort Ulm verliehen. Professoren renommierter Universitäten und Hochschulen sowie Experten des Unternehmens nutzen regelmäßig diese Plattform zum Gedankenaustausch. Aus zahlreichen eingereichten Abschlussarbeiten wählte eine Jury aus Hochschulprofessoren und EBS-Spezialisten vier herausragende Arbeiten aus, zwei davon kamen von der Universität Ulm.
Markus Schartel von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität Ulm wurde für seine von Professor Christian Waldschmidt betreute Masterarbeit über ein abbildendes Radarsystem mit elektronischer Strahlabtastung und Pulskorrelation ausgezeichnet. Hannes Stahl, ebenfalls von der Universität Ulm, schrieb seine preisgekrönte Dissertation unter der Betreuung von Professor Robert Fischer, in der er ein aus der Mathematik bekanntes theoretisches Verfahren anwendet und demonstriert, um ein sehr kostengünstiges Radarsystem zu schaffen.
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) fertigte Sören Marahrens seine von Professor Thomas Zwick betreute Masterarbeit über den Entwurf und die Integration kompakter Filterstrukturen in Halbleiterchips an, die eine erhebliche Miniaturisierung künftiger Anwendungen ermöglichen. Einen weiteren Argus-Preis erhielt Ingrid Yvonne Ullmann vom Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik der Universität Erlangen-Nürnberg für ihre von Professor Martin Vossiek betreute Masterarbeit über die Untersuchung von Algorithmen für bildgebende Verfahren bei sehr hohen Frequenzen, den so genannten "Millimeterwellen".
Am Ulmer Standort von Airbus DS EBS arbeiten rund 2.000 Mitarbeiter an der Entwicklung und Produktion von komplexer Sicherheitselektronik, darunter Radare, elektronische Schutzsysteme und digitale Funksysteme. Ein großer Teil der Mitarbeiter sind Ingenieure und Techniker, vor allem aus den Bereichen Nachrichtentechnik und Elektrotechnik.
Über Airbus DS Electronics and Border Security (EBS)
EBS, künftig HENSOLDT, ist das neue Sensorhaus, ein weltweit führender Anbieter von hochwertiger Elektronik in den Bereichen Schutz, Aufklärung und Überwachung. Das Unternehmen rüstet Streitkräfte und Sicherheitsorganisationen auf der ganzen Welt aus und kann dabei auf eine 100-jährige Tradition und die Erfahrung namhafter Technologievorgänger wie Telefunken, Dornier und Zeiss zurückgreifen. EBS beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro pro Jahr.
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