Das moderne Gefechtsfeld hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Es ist nicht länger durch klar abgegrenzte Räume oder lineare Operationsmuster geprägt, sondern durch eine hochgradig vernetzte, dynamische und multidimensionale Umgebung.
Die Domänen Land, Luft, See, Cyber und Weltraum greifen immer stärker ineinander, während Sensoren, Plattformen und Systeme in Echtzeit immer mehr Daten erzeugen und austauschen.
Für militärische Entscheidungsträger bedeutet das eine exponentielle Zunahme an verfügbaren Informationen, aber nicht zwangsläufig eine Verbesserung der Entscheidungsqualität. Im Gegenteil: Die Geschwindigkeit, mit der Daten entstehen, verarbeitet und bewertet werden müssen, stellt den Menschen zunehmend vor eine zentrale Herausforderung: kognitive Überlastung.