HENSOLDT verleiht "Argus"-Forschungspreis an Nachwuchswissenschaftler

legacy image
05.10.2017

Zum 15. Mal verliehener Preis auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik und Hochfrequenztechnik

HENSOLDT verleiht "Argus"-Forschungspreis an Nachwuchswissenschaftler

Ulm, 4. Oktober 2017 - Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen hat HENSOLDT, ehemals zu Airbus Defence and Space gehörend, zum 15. Mal den mit jeweils 1.500 Euro dotierten Forschungspreis "Argus" für herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik, Radartechnik und Hochfrequenztechnik vergeben. Neuentwicklungen auf diesen Gebieten, die zu den Schwerpunkttechnologien des Ulmer Standorts gehören, sind unter anderem für die Flugsicherheit und das Flugmanagement, die Erdbeobachtung und den Schutz vor Raketenangriffen von großer Bedeutung.

"Die Geschwindigkeit der technologischen Sensorentwicklung wird immer höher", sagt Ryszard Bil, Chief Technical Officer (CTO) bei HENSOLDT. "Deshalb ist es für ein Sensorhaus wie HENSOLDT äußerst wichtig, Erfahrungen mit der Welt der Wissenschaft und Technologie auszutauschen."

Die Preise wurden im Rahmen des Professorentags verliehen, der jedes Jahr am Ulmer Standort von HENSOLDT stattfindet. Professoren renommierter Hochschulen sowie Experten aus dem Unternehmen nutzen regelmäßig diese Plattform zum Gedankenaustausch. Aus zahlreichen eingereichten Abschlussarbeiten wählte eine Jury aus Hochschulprofessoren und HENSOLDT-Fachleuten vier herausragende Arbeiten aus, eine davon kam von der Universität Ulm.

Alexander Förstner, der an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität Ulm studiert hat, erhielt einen Argus-Preis für seine Masterarbeit über Luftmessungen im Millimeterwellenbereich, die von Professor Christian Waldschmidt betreut wurde.

Weitere Preise wurden für die Masterarbeiten von Julio Alberto González Marin vom Institut für Hochfrequenztechnik der Universität Stuttgart (Professor Jan Hesselbarth) und von Lukas Berkelmann vom Institut für Hochfrequenztechnik und Funksysteme der Leibniz Universität Hannover (Professor Bernd Geck) vergeben.

William Barrett Lee fertigte seine Bachelorarbeit über Weltraumbeobachtungen mit Radioteleskopen am Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik der Universität Erlangen-Nürnberg (Professor Martin Vossiek) an.

HENSOLDT-CTO Ryszard Bil betonte in seiner Laudatio: "Neue Produkte, die unseren Kunden helfen, die Menschen zu schützen, erfordern umfangreiche und detaillierte Forschungsarbeit. Die Absolventen unserer Partnerhochschulen leisten dazu einen wertvollen Beitrag."

Am Ulmer Standort von HENSOLDT arbeiten rund 2.000 Mitarbeiter an der Entwicklung und Produktion komplexer Sicherheitselektronik, darunter Radargeräte, elektronische Schutzsysteme und elektronische Komponenten. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter sind Ingenieure und Techniker, vor allem aus den Bereichen Nachrichtentechnik und Elektrotechnik.

Über HENSOLDT

HENSOLDT ist ein unabhängiger, weltweit führender Anbieter von hochwertigen Sensoren für Sicherheits- und Überwachungsaufgaben. Das Unternehmen ist weltweit unter anderem in den Bereichen Raketenwarnsysteme und U-Boot-Periskope tätig. Außerdem ist HENSOLDT sehr aktiv auf dem Markt für Radarsysteme, Optronik und elektronische Schutzsysteme. Das Unternehmen umfasst die Sicherheits- und Verteidigungselektronik-Aktivitäten der Airbus Group, die 2017 aus dem Konzern ausgegliedert wurden und nun als neues Sensorhaus unter dem Markennamen HENSOLDT auf den Markt kommen. HENSOLDT beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 1 Milliarde Euro.

Ansprechpartner für die Presse

Lothar Belz

**+49 (0)731.392.3681

lothar.belz@hensoldt.net**

Aktuelle Neuigkeiten