HENSOLDT konkretisiert Expansionspläne in Aalen
Triumph-Areal als vorgesehener Standort für Kapazitätserweiterung
HENSOLDT konkretisiert seine Planungen zur Erweiterung der Entwicklungs- und Produktionskapazitäten im Ostalbkreis. Im Fokus der laufenden Gespräche steht das sogenannte Triumph-Areal in Aalen. Das Unternehmen führt hierzu fortgeschrittene Abstimmungen mit den aktuellen Grundstückseigentümern sowie dem Projektentwickler Ten Brinke.
Mit der vorgesehenen Ansiedlung auf dem Triumph-Areal reagiert HENSOLDT auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Sensorlösungen und optoelektronischen Systemen. Insbesondere der Geschäftsbereich Optronics entwickelt sich dynamisch. Optronik bezeichnet die Verbindung von Optik und Elektronik, etwa in hochpräzisen Ziel- und Aufklärungssystemen für militärische Plattformen.
Stärkung des Geschäftsbereichs Optronics
Der Geschäftsbereich Optronics mit Hauptsitz in Oberkochen soll im Rahmen der geplanten Erweiterung zusätzliche Entwicklungs-, Produktions-, Integrations-, und Instandhaltungskapazitäten erhalten. Auf dem Triumph-Areal ist vorgesehen, bestehende Hallenflächen zu nutzen. Ziel ist es, Büroflächen sowie Montagebereiche für optische und optoelektronische Komponenten zu schaffen.
Die Investition dient der langfristigen Absicherung von Lieferfähigkeit, technologischer Exzellenz und Wertschöpfungstiefe. Gleichzeitig soll die industrielle Präsenz von HENSOLDT im Ostalbkreis nachhaltig gestärkt werden. Mit der geplanten Erweiterung verbindet das Unternehmen die Perspektive, mehrere hundert Arbeitsplätze anzusiedeln und neu zu schaffen.
Christina Canitz, Head of Optronics Division bei HENSOLDT, sagte: „Das Triumph-Areal in Aalen bietet aus heutiger Sicht sehr gute Voraussetzungen für die Erweiterung unserer Entwicklungs- und Produktionskapazitäten im Bereich Optronics. Die Region verfügt über eine starke industrielle Basis, ausgewiesene Fachkompetenz und eine leistungsfähige Infrastruktur. Vor dem Hintergrund unseres anhaltenden Wachstums prüfen wir diesen von uns präferierten Standort mit hoher Priorität. Gleichwohl befinden wir uns weiterhin in laufenden Abstimmungen, sodass finale vertragliche Vereinbarungen noch ausstehen.“
Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises, sagte: „Die Erweiterung von HENSOLDT auf dem Triumph-Areal in Aalen, die damit verbundene Zusammenführung der dortigen Standorte und die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist eine hervorragende Nachricht für den Ostalbkreis mit Strahlkraft für ganz Baden-Württemberg. HENSOLDT setzt damit ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort und einen Vertrauensbeweis in unsere Fachkräfte und die Innovationskraft. Mit der Standortentscheidung wird unser starkes Photonik-Cluster rund um Aalen und Oberkochen mit exzellenten Partnern wie der Hochschule Aalen und dem Fraunhofer IOSB in Oberkochen gezielt gestärkt. Gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg konnten wir zeigen: Zukunftstechnologien sind bei uns zu Hause.“
Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting sagte: „Dass sich HENSOLDT für Aalen entschieden hat, freut uns sehr. Wir haben in den vergangenen Monaten als Stadtverwaltung intensiv dafür gearbeitet. Das bedeutet für unsere Stadt viele neue Arbeitsplätze und große Investitionen. Es zeigt auch das Vertrauen in die Kompetenzen unserer Fachkräfte. Der Technologiekonzern passt perfekt zu unserem Photonic-Valley und gibt der Cluster-Bildung kräftigen Rückenwind. Auch für die Stadtentwicklung ist das eine herausragende Nachricht, denn HENSOLDT gibt dem Triumph-Areal damit wieder industrielles Leben zurück“.

Bei den Gesprächen (von links): Achim Gruber (Betriebsratsvorsitzender HENSOLDT Optronics), Bernd Mayer (Standortleiter HENSOLDT Optronics), Frederick Brütting (Oberbürgermeister der Stadt Aalen), Christina Canitz (Head of Optronics Division), Dr. Joachim Bläse (Landrat des Ostalbkreises), Wolfgang Steidle (Erster Bürgermeister der Stadt Aalen).
Pressekontakt
Alexander F. Ogger
Unser Unternehmen
HENSOLDT ist ein führendes Unternehmen der europäischen Verteidigungsindustrie mit globaler Reichweite. Das Unternehmen mit Sitz in Taufkirchen bei München entwickelt Sensorlösungen für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen. Als Neo-Systemhaus bietet HENSOLDT plattformunabhängige, vernetzte Sensoren an. Zugleich treibt das Unternehmen die Entwicklung der Verteidigungselektronik und Optronik voran und investiert in neue Lösungen auf Grundlage von Software-Defined Defence.
Außerdem erweitert das Unternehmen sein Angebot um neue Service-Modelle und baut sein Portfolio an Systemlösungen aus. 2025 erzielte HENSOLDT einen Umsatz von 2,46 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt circa 9.500 Mitarbeiter. HENSOLDT ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im MDAX notiert.
