HENSOLDT präsentiert Battle Lab erstmals der Öffentlichkeit
Integrierte Demonstrationsumgebung verbindet reale und simulierte Sensoren zu domänenübergreifenden Wirkverbünden. Premiere auf der ILA 2026 in Berlin.
HENSOLDT stellt auf der ILA 2026 erstmals öffentlich sein Battle Lab für Multi-Domain Operations vor. Die integrierte Demonstrations- und Entwicklungsumgebung macht sichtbar, wie softwarebasierte Verteidigungsfähigkeiten in vernetzten, domänen-übergreifenden Systemen zusammenwirken – und ist ein zentrales Element der strategischen Initiative Software-Defined Defence im Rahmen von North Star, dem Transformationsprogramm von HENSOLDT.
Sven Heursch, Chief Digital Officer und Head of Software-Defined Defence bei HENSOLDT, sagte: „Das Battle Lab ist für uns mehr als eine Demonstrationsumgebung für Multi-Domain Operations. Es ist der Beweis, dass Software-Defined Defence keine Vision mehr ist, sondern gelebte Realität. Wer die Überlegenheit im Informationsraum besitzt, entscheidet auf dem Gefechtsfeld der Zukunft. Genau diese Überlegenheit machen wir hier sichtbar, erlebbar und skalierbar – für unsere Kunden, für unsere Partner und für die Sicherheit Europas."
Das Battle Lab ist eine durchgängig vernetzte Umgebung, in der reale und simulierte Sensoren sowie Systeme aus allen militärischen Domänen miteinander kombiniert werden können. Softwarelösungen werden in konkreten Einsatzszenarien erprobt, neue Anwendungsfälle gemeinsam mit Kunden und Partnern entwickelt. Ziel ist es, die Komplexität moderner vernetzter Systeme verständlich zu machen und den operativen Mehrwert softwarebasierter Lösungen transparent darzustellen. Technisch umfasst das Battle Lab zwei Operatorarbeitsplätze, eine großformatige Bildschirmwand zur Lagebilddarstellung sowie den sogenannten „Tactic Table“ – einen interaktiven, „per Touch“ bedienbaren Einsatztisch. HENSOLDT verfügt derzeit über eine statische und zwei verlegefähige Battle Lab Umgebungen sowie eine mobile Lösung.
Auf der ILA 2026 demonstriert HENSOLDT im Battle Lab ein Multi-Domain-Szenario zur Drohnenabwehr. Dabei zeigt das Unternehmen, wie ein Systemverbund aus luft-, see- und bodengebundenen Sensoren Bedrohungen frühzeitig erkennt und bekämpft. Grundlage ist die Software-Suite MDOcore, die als zentrales Element der HENSOLDT-Softwarearchitektur für domänenübergreifende Operationen steht.
Über das Simulationsframework SENSE lassen sich reale Sensordaten, simulierte Sensoren und Effektoren sowie Kombinationen beider Ansätze in einem gemeinsamen Szenario abbilden. Diese Flexibilität erlaubt es, neue Softwareanwendungen frühzeitig zu testen und bestehende Systeme in neue Softwarelösungen einzuordnen. Das Battle Lab ist damit nicht nur eine Demonstrationsplattform, sondern auch eine Integrationsumgebung, die künftige Entwicklungen, Integration und Skalierung erleichtert.
Pressekontakt
Alexander F. Ogger
Unser Unternehmen
HENSOLDT ist ein führendes europäisches Hightech-Unternehmen der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie mit Sitz in Taufkirchen bei München. Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen, Elektronik und Software für die Bereiche Luft, Land, See, Cyber und Weltraum und unterstützt Streitkräfte weltweit dabei, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und fundierte operative Entscheidungen zu treffen.
Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in missionskritischer Sensorik verbindet HENSOLDT Radar-, Optronik-, Elektronik- und Cyberkompetenzen mit datengetriebener Software und künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Sensordaten aus unterschiedlichen Plattformen und Domänen zu integrieren, zu analysieren und zu einem verlässlichen Lagebild zu fusionieren.
Damit hat sich HENSOLDT vom klassischen Sensoranbieter zu einem Systemintegrator der neuen Generation – einem „Neo-Systemhaus“, das vernetzte, softwaredefinierte Verteidigungsfähigkeiten ermöglicht und Informationsüberlegenheit im Einsatz unterstützt, entwickelt.
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte HENSOLDT mit rund 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 2,46 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im MDAX notiert.
