MAWS GbR schließt ersten Teil der MAWS-Machbarkeitsstudie erfolgreich ab und präsentiert überzeugendes Systemkonzept für nationale Ergänzungsstudie

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18.11.2021

MAWS GbR schließt ersten Teil der MAWS-Machbarkeitsstudie erfolgreich ab und präsentiert überzeugendes Systemkonzept für nationale Ergänzungsstudie

18. November 2021 - Die deutsche Industrie macht rasche Fortschritte bei den Vorbereitungen für das deutsch-französische Zukunftsprojekt MAWS (= Maritime Airborne Warfare System). Der erste Teil der MAWS-Machbarkeitsstudie wurde von der deutschen MAWS GbR, einem Konsortium aus ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Diehl Defence und HENSOLDT, zu Beginn des Herbstes erfolgreich abgeschlossen. Anlässlich eines Statusgesprächs in Eckernförde präsentierte das Konsortium dem Auftraggeber BAAINBw (Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr), hochrangigen Vertretern der Deutschen Marine und weiteren wichtigen nationalen Stakeholdern ein umfassend tragfähiges Systemkonzept, das die Umsetzung der nationalen Einsatzanforderungen ermöglicht.

Das MAWS soll bis 2035 alle aktuellen sowie übergangsweise betriebenen Seefernaufklärungsflugzeuge (MPA) der beiden Nationen ersetzen. Das MAWS-Projekt ist Teil der strategischen deutsch-französischen Verteidigungskooperation und wird beide Länder in die Lage versetzen, den maritimen Bedrohungen der kommenden Jahrzehnte erfolgreich zu begegnen.

Diese maritimen Bedrohungsszenarien beziehen sich auf alle Bereiche der Seekriegsführung und verändern sich vor allem im Zuge des rasanten Technologiesprungs massiv. Nicht nur die Aktivitäten unter, auf und über Wasser haben in den letzten Jahren zugenommen, sondern auch die Akteure und ihre (sicherheits-)politischen Interessen wachsen, so dass insgesamt eine zunehmende Bedrohung entsteht, der es zu begegnen gilt. Vor diesem Hintergrund muss der operative Fähigkeitsbedarf im Bereich der Seepatrouille adäquat abgebildet werden: Es gilt, moderne, zukunftssichere und einsatzrobuste Missionssysteme einzusetzen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird das zukünftige Mehrzweck- und Multimissions-MAWS ein vielseitiges, luftgestütztes System sein, das verschiedenste Sensordaten bündelt, in Echtzeit fusioniert und ein Gesamtlagebild erstellt. Dies schafft eine Aufklärungs- und letztlich eine Wirkungsüberlegenheit. Integriert in komplexe Umgebungen ist MAWS in der Lage

  • autonome U-Boot-Bekämpfung (ASW) gegen moderne U-Boot-Gegner,
  • der Anti-Oberflächen-Kriegsführung (ASuW) gegen hochrangige Ziele,
  • sowie Such- und Rettungseinsätze (SAR) auch unter sehr ungünstigen Wetterbedingungen erfolgreich durchführen.

Die erfolgreich abgeschlossene Teilstudie mit ihren sechs möglichen Architekturen für das Missionssystem sowie deren Bewertung bilden eine hervorragende Grundlage für die Fortsetzung der Machbarkeitsphase. Im nächsten Schritt sollen große europäische Flugzeughersteller in das Programm eingebunden werden, um ihr Know-how bei der Konzeption mehrerer MAWS-Architekturen einschließlich der Flugzeugintegration einzubringen. Am Ende dieser zweiten Phase wird die notwendige Grundlage für eine Auswahlentscheidung der deutschen und französischen Verteidigungsministerien vorliegen, um den entsprechenden Beschaffungsprozess einzuleiten.

Pressekontakt ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH

Ulrich-Joachim Müller

+49 (0) 89 92161-2850

ulrich-joachim.mueller@esg.de

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Ansprechpartner für die Presse HENSOLDT

Lothar Belz

+49 (0) 731 392-3681

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