Ministerpräsident Cem Özdemir besucht HENSOLDT in Oberkochen
Ministerpräsident Cem Özdemir hat den neuen HENSOLDT-Campus in Oberkochen besucht. Im Mittelpunkt standen dabei die industrielle Basis der Verteidigungselektronik in Baden-Württemberg, der Ausbau von Fertigungskapazitäten und Arbeitsplätzen sowie die Frage, wie Software und Künstliche Intelligenz die Entwicklung moderner Verteidigungssysteme verändern. Auf dem Programm standen zudem Gespräche mit der Konzernleitung und mit Auszubildenden sowie ein Rundgang durch die Produktion.
Oliver Dörre, Vorstandsvorsitzender von HENSOLDT, sagte: „Baden-Württemberg ist Heimat unserer größten Standorte. Hier entwickeln und fertigen wir die Systeme, die Verteidigungsfähigkeit der nächsten Generation ausmachen. In Oberkochen verbinden wir jahrzehntelange Präzisionsfertigung mit der Geschwindigkeit moderner Software. Diese Kombination brauchen Deutschland und Europa jetzt. Sie schafft zugleich qualifizierte Arbeitsplätze und Wertschöpfung hier in der Region.“
Ministerpräsident Özdemir sagte: „Die in Oberkochen entwickelten Lösungen sind ein hervorragendes Beispiel für die Stärken des Industriestandorts Baden-Württemberg: Hier werden nicht nur Technologien entwickelt, sondern die Weichen für eine zukunftssichere Verteidigungsfähigkeit gestellt. Präzision, technische Spitzenleistung und Investitionen in die Zukunft sind die Eckpfeiler, auf denen die Entwicklung erfolgreicher Verteidigungstechnologie der nächsten Generation basiert. Dies verdeutlicht HENSOLDT beeindruckend bei uns im Land."
Der Ministerpräsident informierte sich über aktuelle Entwicklungen in der optronischen und radargestützten Aufklärung, in der elektromagnetischen Kampfführung und in der KI-basierten Sensordatenfusion. Verbindendes Element dieser Systeme ist die Software-Suite MDOcore, die Sensoren, Waffensysteme und Führungsebenen über die Domänen Land, Luft, See, Cyber und Weltraum hinweg vernetzt und Sensordaten in Sekunden zu einem gemeinsamen Lagebild zusammenführt.
Auf diesem Fundament baut HENSOLDT seine Rolle als Neo-Systemhaus aus: Es verbindet die Erfahrung der etablierten Verteidigungsindustrie in zertifizierter Entwicklung und verlässlicher Serienfertigung mit der Geschwindigkeit der Softwarewelt, die in Wochen statt in Jahren liefert.
Oberkochen steht seit Jahrzehnten für optische und optronische Präzision aus Deutschland. Vor Kurzem hat HENSOLDT dort den neuen Campus eröffnet: ein Neubau, der Entwicklung, Fertigung und Integration optronischer Systeme unter einem Dach zusammenführt und rund 1.000 Beschäftigten Platz bietet. Rund 300 Millionen Euro hat HENSOLDT investiert. Der Campus deckt seinen Energiebedarf zu großen Teilen aus eigenen regenerativen Quellen.
Pressekontakt
Alexander F. Ogger
Unser Unternehmen
HENSOLDT ist ein führendes europäisches Hightech-Unternehmen der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie mit Sitz in Taufkirchen bei München. Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen, Elektronik und Software für die Bereiche Luft, Land, See, Cyber und Weltraum und unterstützt Streitkräfte weltweit dabei, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und fundierte operative Entscheidungen zu treffen.
Aufbauend auf jahrzehntelanger Erfahrung in missionskritischer Sensorik verbindet HENSOLDT Radar-, Optronik-, Elektronik- und Cyberkompetenzen mit datengetriebener Software und künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Sensordaten aus unterschiedlichen Plattformen und Domänen zu integrieren, zu analysieren und zu einem verlässlichen Lagebild zu fusionieren.
Damit hat sich HENSOLDT vom klassischen Sensoranbieter zu einem Systemintegrator der neuen Generation – einem „Neo-Systemhaus“, das vernetzte, softwaredefinierte Verteidigungsfähigkeiten ermöglicht und Informationsüberlegenheit im Einsatz unterstützt, entwickelt.
Im Geschäftsjahr 2025 erzielte HENSOLDT mit rund 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 2,46 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im MDAX notiert.
