"Young People make a Pitch" findet zum zweiten Mal bei HENSOLDT in Ulm statt

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09.03.2018

Gewinner überzeugte die Jury mit einem Roboterassistenten für Blinde

"Young People make a Pitch" findet zum zweiten Mal bei HENSOLDT in Ulm statt

Ulm, Deutschland, 5. März 2018 - Selbstreinigende Kleidung, die Strom für ein Smartphone erzeugt, ein Roboter, der gleichzeitig Blindenhund und Stock für Menschen mit Sehbehinderung ist und eine Handtasche, die nicht gestohlen werden kann. Zugegeben, das klingt nicht nach Produkten, die von Jugendlichen in der fünften Klasse entwickelt wurden. Aber genau darum geht es bei "Young People make a Pitch" - einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wettbewerb für Schüler und Auszubildende.

Um ins Finale zu kommen, müssen sich die Teams in zwei Phasen bewähren. In der ersten Phase geht es darum, eine gute Idee zu haben und einen Businessplan zu entwickeln. Die zweite Phase des Wettbewerbs ist eine Unternehmenssimulation über acht Zeiträume.

"Young People make a Pitch" fordert die Teilnehmer auf, sich Fragen zur Zukunft zu stellen und nach Antworten darauf zu suchen. Wie könnten aktuelle und kommende Herausforderungen in Zukunft besser gelöst werden? Am 5. März fand die erste Präsentation vor einer Fachjury bei HENSOLDT in Ulm statt. Zwei weitere Präsentationen werden in Hamburg und Leipzig folgen.

Im Laufe des Jahres hatten insgesamt 718 Teams ihre Businesspläne für den Wettbewerb "Young People make a Pitch" eingereicht. Sieben der besten 23 Teams in Deutschland waren dann am 5. März nach Ulm eingeladen worden, wo die Veranstaltung in Kooperation mit dem Steinbeis-Innovationszentrum der Hochschule Pforzheim stattfand. Aus sechs baden-württembergischen Städten, aus Wasseralfingen, Bruchsal, Sachsenheim, Offenburg, Nagold und zwei Teams aus Achern, machten sie sich auf Einladung der "Young People make a Pitch"-Jury auf den Weg nach Ulm. Die Einladung nach Ulm ist die Belohnung für die Teilnehmer mit den am besten bewerteten Businessplänen der ersten Wettbewerbsphase.

Auch die Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer war bei der Veranstaltung in Ulm dabei und zeigte sich von den Projekten, die der Jury vorgestellt wurden, begeistert: "'Jugend macht Pitch' ist eine tolle Veranstaltung, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich mit der Gründung eines eigenen Unternehmens auseinander zu setzen. Überzeugt hat mich vor allem die realistische Umsetzung des Konzepts, an die sich direkt ein Feedback für die Teilnehmer anschließt. Es werden nicht nur die Idee, das Konzept und der Businessplan von einer Jury bewertet, sondern es wird auch während des Planspiels Hilfestellung gegeben, wenn Probleme auftreten."

Nach einer hochinteressanten Präsentation der einzelnen Ideen zog sich die Jury, bestehend aus Vertretern von Industrie, Technik und Hochschule, zur Entscheidungsfindung zurück. Pitch-Gewinner an diesem Tag war Alexander Bayer aus Wasseralfingen, dessen Projekt die Jury besonders überzeugte. Sein Roboter-Assistent "blind bot" sollte mit Hilfe von 3D-Kameras und einem künstlichen neuronalen Netz den Blindenhund und Blindenstock ersetzen. Der Lohn dafür waren 30 Bonuspunkte, die ihm zum Erreichen des Finales verhelfen konnten.

"Young people make a Pitch" wird von einer Reihe von Sponsoren unterstützt, die die Veranstaltungen mit Werbung und Preisen fördern. Der Hauptsponsor ist Porsche. Die Veranstaltung in Ulm wird von HENSOLDT und der Industrie- und Handelskammer Ulm (IHK) unterstützt.

Umfassende Informationen zum bundesweiten Wettbewerb gibt es unter www.jugend-gruendet.de.

Am Ulmer Standort von HENSOLDT arbeiten rund 2.000 Mitarbeiter an der Entwicklung und Produktion komplexer Sicherheitselektronik, darunter Radare, elektronische Schutzsysteme und elektronische Komponenten. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter sind Ingenieure und Techniker, vor allem aus den Bereichen Nachrichtentechnik und Elektrotechnik.

Über HENSOLDT

HENSOLDT ist ein unabhängiger, weltweit führender Anbieter von hochwertigen Sensoren für Sicherheits- und Überwachungsaufgaben. Das Unternehmen hat eine starke Position auf dem Weltmarkt für Radar, Optronik und elektronische Schutzsysteme. HENSOLDT umfasst die Sicherheits- und Verteidigungselektronikaktivitäten der Airbus Group, die 2017 aus dem Konzern ausgegliedert wurden. Mit rund 4.300 Mitarbeitern erwirtschaftet HENSOLDT einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro pro Jahr.

Presse-Kontakt

Lothar Belz

**+49 (0)731.392.3681

lothar.belz@hensoldt.net**

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