S³ MIMO

Airborne-Lösung
MIMO Radar Scenario NH90

Die Herausforderung

Luftgestützte Plattformen sind zunehmend mit einer dichten, dynamischen Umgebung konfrontiert, in der sowohl kooperative als auch nicht-kooperative Ziele in Echtzeit erkannt, klassifiziert und verfolgt werden müssen.

Gleichzeitig ist ein sicherer Austausch von Missionsdaten und Situationsbewusstsein zwischen verbündeten Streitkräften unerlässlich.

S³ MIMO

Unsere Lösung

Der Smart Short-range Radar Sensor (S³ MIMO airborne solution) ist ein modernes Multifunktions-Kommunikationsradar, das auf dem MIMO-Prinzip (Multiple Input, Multiple Output) basiert.

Es ist in der Lage, kooperative und nicht-kooperative Ziele zu detektieren und zu verfolgen sowie Informationen mit verbündeten Streitkräften zu senden und zu empfangen.

Mehrere S³-MIMO-Systeme lassen sich leicht auf jeder fliegenden Plattform installieren und können gleichzeitig eingesetzt werden, um eine 360°-Abdeckung zu erzielen und den vollständigen Schutz gegen Boden- und Luftziele zu gewährleisten.

MIMO Radar Scenario NH90

Features und Vorteile

Features

  • Ku-Band; zugelassen für Radar- und Kommunikationsanwendungen
  • Kompaktes Design
  • Sehr geringe Spitzenstrahlungsleistung: 4 Watt
  • Barebone-Montage mit externer Kühlung oder als Stand-Alone mit integrierter Kühlung

Vorteile

  • Zukunftssichere und schnellere Integration neuer Modi durch Software-Update
  • Kognitive Radarsteuerung für optimale Anpassung an die Umgebung
  • Vermeidung mechanischer Bewegungen und Erhöhung der Verfolgungsfähigkeit mit aktiver elektronisch gesteuerter Antenne (AESA)
  • Skalierbar für 360°-Abdeckung ohne Interferenzen (eine zentrale Station ist für die Synchronisation erforderlich)

Konfiguration

Projekt TONIC

Im Luftfahrtforschungsprojekt (LuFo VII) TONIC („Erweiterung auTOnomer Fähigkeiten durch iNtuitive PIloten-SChnittstellen“) arbeitet HENSOLDT an Technologien zur sicheren Erkennung unkooperativer Flugobjekte.

Projektziel:

Unter der Leitung von Airbus Helicopters in gemeinsamer Kooperation mit den Partnern DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), Kappa Optronics, LFT (Lake Fusion Technologies) und der THI (Technische Hochschule Ingolstadt) werden Verfahren entwickelt, um die Piloten z.B. von Rettungshubschraubern zuverlässig und rechtzeitig über Gefahrensituationen zu informieren. Erhöhte Sicherheit ohne (Informations-)Überlastung der Hubschraubercrew steht dabei im Fokus.

Geplante Durchführung:

Im Projekt erfolgt zunächst die Weiterentwicklung eines Radarsensors, der möglichst leicht, kompakt, energieeffizient und kostenoptimiert für die Integration auf einer fliegenden Plattform sein soll. Um die Auslegung des Radars zu optimieren ist der Einsatz moderner effizienter Komponenten, sowie die Anwendung der MIMO-Technologie (Multiple Input Multiple Output) geplant. Haupttreiber der Anforderungen an das Radar werden dabei die Untersuchungsergebnisse der Detect-And-Avoid Funktion für kleine Luftfahrzeuge sein.

Darüber hinaus wird die Wetterdetektionsfähigkeit des MIMO-Radarsystems untersucht. Abschließend gilt es ein Radar Ressource Management System (RRMS) für das Radar zu entwickeln, um die Daten aus dem System für die Operateure handhabbar zu machen.

Gefördert durch BMWI.png

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