TARANIS ADLER sensor-to-shooter networking

Joint Fire Support (JFS)

Vernetzung und Interoperabilität für Multi-Domain-Operationen
Domänen
Wirkung
Joint Fire Support (JFS)

NATO-Definition

„Joint Fire Support (streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung) ist der koordinierte und integrierte Einsatz aller Waffensysteme, die Feuerunterstützung bereitstellen (von Land, Luft oder See als indirektes Feuer), um die erforderlichen Effekte auf Bodenzielen zu erreichen und Landoperationen im gesamten Konfliktspektrum zu unterstützen. Dies umfasst die Zusammenführung von indirektem Feuer und Wirkung, um den gewünschten Effekt auf feindliche Streitkräfte, Anlagen oder Funktionen zu erzielen.“

Übersetzung nach NATO Standard AArtyP-5 – Fire Support Doctrine Edition B, Version 1 (November 2015)

Lösungen entlang des gesamten JFS-Prozesses

Als verlässlicher Partner der Bundeswehr kümmert sich HENSOLDT um die Entwicklung, Integration und Bereitstellung von Fähigkeiten im gesamten JFS-Spektrum. Mit dem Führungs- und Waffeneinsatzsystem ADLER, das von HENSOLDT entwickelt und kontinuierlich unterstützt wird, hat die deutsche Artillerie über Jahrzehnte hinweg Pionierarbeit geleistet und den Digitalisierungsprozess der Bundeswehr konsequent vorangetrieben.

Heute kommen die Software- und Hardwarelösungen von HENSOLDT im gesamten JFS-Prozess zum Einsatz – von Aufklärungssystemen (JFST, JTAC) über Führungseinrichtungen (JFSCT, JFSCG) bis hin zu verbundenen Effektoren. Zudem bietet HENSOLDT moderne Trainings- und Simulationssysteme für aktuelle und zukünftige Anwender.

Unsere JFS-Projekte

Über viele Jahre haben wir unsere Kompetenz in zahlreichen Joint-Fire-Support-Projekten für die Bundeswehr kontinuierlich unter Beweis gestellt:

  • 1995 – Einführung von ADLER I
  • 2004 – Integration des Artilleriebeobachters FENNEK
  • 2006 – Einführung von ADLER II
  • 2010 – Integration des Joint Fire Support Team (JFST) FENNEK
  • 2013 – Integration des Joint Fire Support Coordination Teams TpZ FUCHS
  • 2014 – Schnittstellentrupp JFS
  • 2018 – Ausbildungssimulator Joint Fire Support Team
  • 2020 – Einführung von ADLER III
  • 2021 – Joint Fire Support Coordination Group
  • 2023 – „Entwicklung und Bereitstellung des EAGLE mit "JFST abgesessen" und Integration von ADLER III in den „JFST schwer BOXER“

ASCA logo

Interoperabilität

Seit den frühen 1980er-Jahren sorgt HENSOLDT für die Interoperabilität im multinationalen Joint-Fire-Support-Umfeld.

Dies begann mit der Entwicklung des Vorgängers des ASCA (Artillery Systems Cooperation Activities), das die Grundstein für die heutige ASCA-Community galt.

Bei HENSOLDT sind wir stolz darauf, durchgängig Vertreter der deutschen Nutzer zu sein.

TARANIS ADLER sensor-to-shooter networking

Die wichtigsten Vorteile

Maximale Leistung, maximaler Mehrwert
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Nationaler Partner für Joint Fire Support

  • Digitalisierung der deutschen Artillerie seit den 1990er-Jahren mit unserer Software TARANIS ADLER
  • Umsetzung verschiedener Gefechtsstände für Artillerie und Joint Fire Support, z. B. JFSCG, JFSCT
  • Konzeption, Entwicklung und Bereitstellung eines der besten JFST-Ausbildungssimulatoren
  • Systemverantwortung für das COBRA-Artillerieortungsradar
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Umsetzung des Multi-Domain-Ansatzes

  • Lösungen wurden bereits ab den 1980er-Jahren für multinationale Operationen entwickelt und seit 2009 für teilstreitkraftübergreifende Einsätze (z. B. Joint Fire Support) optimiert
  • Dynamische Anpassungen an Lageentwicklungen, etwa durch Gefechtsstandwechsel bzw. Wechsel der operativen Führung, können ohne erneute Administration der Führungssysteme erfolgen
  • Nahtlose Vernetzung der Artillerie zur Erhöhung der Bekämpfungsgeschwindigkeit – unabhängig vom Sensor/Effektor
  • Fokus auf gewünschte Wirkungen und Effekte anstelle der Auswahl spezieller Wirkmittel steigert die Reaktionsgeschwindigkeit eigener Kräfte
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Immer einen Schritt voraus

  • Aktive Mitwirkung bei der Entwicklung realisierbarer Zukunftssysteme für JFS mittels Studien und Konzepten
  • Erweiterung der Funktionen bestehender Systeme durch einen Software-Defined-Defence-Ansatz
  • Betrachtung des gesamten Prozesses vom Sensor bis zum Effektor und nicht nur einzelner Teilbereiche, um eine reibungslose Funktionsfähigkeit sicherzustellen

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